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Eric Fish - Sonnenkalt

Kälte klirrt mein Atem vereist
Und ich friere
Weiße Welt starr und stumm steht der Wald
Wie ein Riese - tot

Gleißend bricht auf dem See aus Glas
Mutter Sonne
Ihre Wärme erreicht nicht mein Herz
Eine Träne - rollt

Ist der Sommer nur Erinnerung
Darf ich hoffen dass er wiederkommt
Und mich Auftaut - Die Erstarrung bricht

Immer wenn ich nicht weiter weiß
Komm ich hierher
Denn man sagt ein Schatz liegt unterm Eis
Und ich suche - ihn

Meine Träume all mein Sehnen
Sind vereist nun meine Tränen
Spülen mich ins Reich der Fantasie

Ist der Sommer nur Erinnerung
Darf ich hoffen dass er wiederkommt
Und mich Auftaut - Die Erstarrung bricht

Zögernd der erste Schritt barfuß auf Glas
Und ich sehe
Auf dem Grund mein Spiegelbild blass
Ich verstehe nun

Denn der Sommer ruht noch in mir
Ich bin sicher er ist auch in dir
In dir selbst tief lauert das Tier
Das du auch kennst das da ruft nach mir
Das durchs Eis bricht - bis zum Horizont
1.2.08 18:11


So einfach ist das mit dem Zufrieden-Sein also doch nicht. Er hat heute mit mir geredet. Das erste Mal seit fast einer Woche. Und ich dachte tatsächlich, dass das die letzten Tage so gestört hat, das Funkstille war. Meine Güte, werde ich nie erwachsen?
Es war wie schon so oft: Ein paar belanglose Sätze, ein bisschen nichtssagender Smalltalk und schon war es wieder vorbei. Was erwarte ich eigentlich von ihm? Vermutlich zu viel. Das würde zumindest erklären, warum meine Erwartungen immer wieder enttäuscht werden.
Ich wüsste gerne, was ich eigentlich will. Denn dann könnte ich mir Gedanken darum machen, wie ich es erreiche. Will ich ihn? Als Freund oder doch für mehr?
Aber warum sagt mir eine leise Stimme immer wieder, dass ich mich besser von ihm fern halten sollte? Weil er mich schon einmal so bitter enttäuscht hat? Weil ich seinen Beteuerungen nicht glaube, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat?
Ich ärgere mich über mich selber. Ich wollte mich nie wieder so an jemanden gewöhnen, dass er mir fehlt, wenn er mal nicht da ist. Und doch wanderten in dieser Woche, in der er nicht mit mir redete mein Blick immer wieder bang zum Computer-Bildschirm, in der Hoffnung, dass er geschrieben hätte.
Und dabei ist es eigentlich so etwas von dämlich sich so passiv zu verhalten. Aber ich wollte ihn nicht anschreiben. Zum einen hatte ich Angst zurück gewiesen zu werden und zum anderen dachte ich, dass das der Sache zu viel Bedeutung zu messen würde. Ob nun in meinen oder in seinen Augen will ich gar nicht so genau wissen.

1.2.08 23:26





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